Fröhliche Weihnachten 2021

roots wünscht fröhliche Weihnachten

 

Verschenk doch mal eine Portion Glückshormone!

Einen Moment bitte:

Bevor du weiterliest, schau Dir die 10 Gleichungen an und überleg was Dir auffällt? Du hast 10 Sekunden Zeit:

Zahlentest

Ist dir aufgefallen, dass 9 Gleichungen richtig sind? Gratulation, dann gehörst Du zu den seltenen Exemplaren, die einen positiven Wahrnehmungsfilter genutzt haben! Den meisten Menschen fällt dagegen auf, dass eine Gleichung falsch ist. Blitzschnell scannen wir, ob alles in Ordnung ist oder ob etwas nicht stimmt. Dieser Fehlerzoom ist in Kontexten mit Bären oder anderen Bedrohungen wirklich Gold wert und evolutionär für das menschliche Überleben äußerst relevant. 

Aber wie nützlich ist das im alltäglichen menschlichen Miteinander? Es ist eben nicht nur eine Gleichung falsch, sondern neun sind richtig. In die Kommunikation kommt das aber häufig nicht. Hier gilt immer noch allzuoft die Regel: Nichts gesagt, ist gelobt genug!

Motivational gesehen ist das nicht klug, denn Anerkennung ist ein elementares Grundbedürfnis von Menschen. Oder wie Joachim Bauer, Mediziner und Neurowissenschaftler in seinem Buch Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren“ schreibt: „Kern aller menschlichen Motivation ist es, zwischenmenschliche Anerkennung, Wertschätzung, Zuwendung und Zuneigung zu finden und zu geben. Wir sind aus neurobiologischer Sicht auf soziale Resonanz und Kooperation angelegt gewesen.“

Ein tolles Werkzeug, das dabei  hilft mehr Wertschätzung und Positives in die Wahrnehmung und Kommunikation zu bringen ist eine Kudo-Box. Unternehmer und Keynote- Speaker Jurgen Appelo, beschreibt das Tool ausführlich in seinem Buch „Management 3.0“.

Die Anwendung ist ganz einfach:

Auf vorgedruckten Karten kann jeder anderen Kolleg*innen Positives rückmelden.

Was jemanden veranlasst eine Kudo-Karte zu schreiben, ist dabei nicht festgelegt. Es kann die Mithilfe bei der Weihnachtsfeier, eine zündende Idee, ein hilfreiches Gespräch oder herausragende berufliche Leistung sein. Alle Anlässe sind gleichwertig – entscheidend ist, was für den Sender wertvoll ist. 

Die Kärtchen werden in eine sogenannte Kudo-Box geworfen, die in regelmäßigen Abständen geleert wird. Man kann die Karten an eine Pinnwand hängen. Oder bei Meetings oder dem gemeinsamen Frühstück vorlesen, oder, oder, oder…. Das passende Verfahren wählt jedes Team selbst.

Eine Kudo-Box sensibilisiert für die vielen kleinen und großen Beiträge zum Gelingen im Arbeitsalltag und verhilft zu mehr Wertschätzung in der Arbeit. Eine experimentelle Haltung hilft bei den ersten Schritten. Wir empfehlen eine Testphase von mindestens 3 Monaten, nach der das Team gemeinsam reflektiert, welche Wirkung das Tool hat und bespricht, ob und wie die Kudo-Box weiter genutzt werden soll.

Viel Freude mit unseren Kudo-Karten wünscht das roots Team