druck

Was machen Bienen eigentlich im Winter – Die Auflösung unseres Weihnachtsrätsels

Thema: Allgemein

Vorsprung durch Kooperation

Im Winter wirkt ein Bienenstock sehr ruhig. Würde man jedoch zwischen die Waben schauen, so sieht man wie aktiv die Bienen zu dieser Zeit eigentlich sind. Sie sitzen dort in der sogenannten „Wintertraube“ ganz eng zusammen. Mit Ihrer Flugmuskulatur erzeugen die Bienen ein Muskelzittern, mit dem sie sich selbst und die Honigwaben auf bis zu 35C° erwärmen. Dieser Prozess ist notwendig, damit der Honig in den Waben flüssig und für die Bienen essbar bleibt. In einem ausgeklügelten System rotieren mehrere Tausend Bienen zwischen dem kühlen Außenbereich der Traube und dem warmem Inneren hin und her. Die für das Fortbestehen des Volkes existenziell wichtige Königin befindet sich gut geschützt in der Mitte dieser Traube. Während eines Winters verbrauchen die Bienen so ca. 15kg Honig.

Aus unserer Sicht ist dies ein Prozess ausgesprochen gelungener Kooperation.

Bienen fangen übrigens schon mitten im Winter wieder an zu brüten. So gibt es im Bienenvolk pünktlich zu den ersten Blüten im Frühjahr wieder ein große Zahl an Sammlerbienen, die das Volk gut versorgen können. Gegenüber Hummeln und Wespen, bei denen nur die Königin überwintert, haben Bienen so einen deutlichen Vorsprung.

Schon Ende April kann ein Bienenvolk so groß und stark sein, dass es sich entscheidet zu Schwärmen – die alte Königin zieht mit einem Teil der Bienen aus und gründet ein neues Bienenvolk.

_________________________________

Vielen Dank für Ihre zahlreichen kreativen Rückmeldungen zu unserer Weihnachtspost!

Wir wünschen Ihnen auch in diesem Jahr erfolgreiche Prozesse gelungener Kooperation und freuen uns, Sie dabei unterstützen zu dürfen!

Ihr roots Team

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

© roots - die Profis für's Zwischenmenschliche
roots - Die Profis für's Zwischenmenschliche | Eglofser Str. 4 | 88260 Eisenharz | Telefon: 0 75 66 / 94 14 61 | www.roots.de